Von Catania nach Neapel
Über Messina, Liparische Inseln, Amalfi und Capri
29.04 - 22.05 2027
Koje: 975,-€
Einzelkabine: 1675,-€
12 Tage Mitsegeln - 285 Sm One-Way
mit SY ANNA (BAVARIA Cruiser 45)
Revier:
Das Revier für diesen Segeltörn könnte spannender und abwechslungsreicher nicht sein. Es ranken sich uralte Mythen um diese Wasserwege, und auch die reale Geschichte ist historisch tief verwurzelt.
Die Straße von Messina wird schon in der Odyssee besungen und es ist auch heute noch extrem faszinierend, die Wirbel zu beobachten, die die Strömung hier hervorruft.
Die Liparischen oder auch Äolischen Inseln sind dem Mythos nach die Geburtsstätte des Windgottes Äolus. Bereits seit der Bronzezeit florierte auf diesen vulkanischen Inseln ein reger Handel. Auf Lipari wurden Obsidian und Bimsstein gehandelt und der Stromboli galt seit jeher als Orientierung und ist somit eigentlich der älteste Leuchtturm des Mittelmeers. Hier können wir z.B. den Vulcano besteigen oder bei gutem Wetter noch einen Abstecher nach Salina machen. Pflichtprogramm, sofern es das Wetter zulässt, ist eine Nachtfahrt vorbei am Stromboli. Mit etwas Glück ist der Vulkan aktiv und wir bekommen ein beeindruckendes Feuerwerk zu sehen. Vom Stromboli geht es zur Cilento-Küste und dann weiter zu der bekannteren Amalfiküste.
Am Ende der Reise können wir dann noch Capri besuchen, bevor wir über den Golf von Neapel segeln und in Neapel den Törn beenden.
Das Wetter im Tyrrhenischen Meer ist launisch, aber gerade im Frühjahr, sobald sich das erste Hochdruckgebiet gebildet hat, herrscht hier gutes Segelwetter. Wir haben außerdem genügend Zeit eingeplant, um im Falle eines Wetterdurchzuges auch mal einen Tag entspannt im Hafen zu bleiben.
Reise:
Wir starten diesen Kojencharter-Törn im Stadthafen von Catania. Der Flughafen ist in der Nähe und die Versorgungsmöglichkeiten für den Provianteinkauf sind gut.
Wir segeln zunächst die sizilianische Ostküste entlang bis zur berühmten Meerenge, der Straße von Messina. Ein schöner Stopp bei ruhigem Wetter ist hier der ursprüngliche Ort Scilla auf dem Festland. Hier machen wir an einer Boje fest und können in der direkt an die Steilfelsen gebauten Altstadt essen gehen.
Der nächste längere Schlag führt uns zu den Liparischen Inseln, wo sich Vulcano perfekt als erster Anlaufpunkt anbietet. Es riecht hier schon Meilen vorher leicht nach Schwefel, und wenn der Vulkan ruhig ist, machen wir die kurze Wanderung hinauf zum Krater. Je nach Wind und Wetter können wir uns auf den Inseln Lipari oder Salina noch etwas aufhalten, bevor wir in die Nacht und in Richtung Stromboli segeln. Von hier aus geht es weiter zur Küste Kalabriens. Eine Marina, die wir bei jedem Wetter sicher anlaufen können, ist der Porto di Cetraro. Weiter geht es nach Norden: Wir können vor dem malerischen und sehr charakteristischen Fischerdorf Scario ankern und dann weiter zum beeindruckend schönen Porto di Palinuro segeln, um die Kulisse zu bestaunen. Über die Cilento-Küste geht es schließlich in Richtung Amalfi und Capri. Ich finde, trotz des ganzen Hypes kann man dieser Gegend gerade zu dieser Jahreszeit im Frühjahr ganz entspannt einen Besuch abstatten. Ziel unserer Reise ist dann Neapel.














