Von Neapel nach Olbia
Toskana, Korsika, Sardinien
13.05 - 27.05 2027
Koje: 1275,-€
Einzelkabine: 2225,-€
14 Tage Mitsegeln - 375+ Sm One-Way
mit SY ANNA (BAVARIA Cruiser 45)
Das Revier
Dieser Segeltörn durch das Tyrrhenische Meer von Neapel über Ischia, die Toskana, Korsika und das Maddalena-Archipel bis nach Olbia auf Sardinien, verbindet einige der schönsten Segelgebiete des westlichen Mittelmeers zu einer einzigen Reise: Die italienische Küste mit ihren vorgelagerten Inseln, das Wechselspiel aus schroffen Felsen und dem Dolce Vita der Toskana, die französisch geprägten Häfen des wilden Korsikas, die spektakulären Granitlandschaften und das fast surreal klare Wasser des Maddalena-Archipels in Sardinien. Eine Reise voller Abwechslung – kulturell, landschaftlich und seglerisch.
Zunächst geht es von Neapel über Ischia und Ponza der Küste entlang gen Norden.
Im toskanischen Archipel trifft man auf steile Felsküsten, kleine Fischerorte und geschützte Naturhäfen. Besonders außerhalb der Hochsaison wirkt vieles hier erstaunlich ursprünglich, Dolce Vita eben.
Korsika dagegen wirkt deutlich wilder und rauer als viele Teile des italienischen Festlands. Dramatische Klippen und pittoreske Fischerörtchen prägen das Bild und die Einfahrt nach Bonifacio mit ihren weißen Kalkfelsen gehört definitiv zu den eindrucksvollsten Hafeneinfahrten des Mittelmeers. Die Menschen hier sind stolz, unabhängig und eng mit ihrer Insel verbunden.
Südlich von Korsika, im Norden Sardiniens finden wir eines der schönsten kleinen Segelreviere der Welt: das Maddalena-Archipel. Türkisfarbenes Wasser, glatt geschliffene Granitfelsen und zahllose kleine Inseln prägen die Landschaft. Zwischen Spargi, Budelli, Santa Maria oder Caprera findet man unzählige geschützte Buchten, die an die Karibik oder die Seychellen erinnern, und viele davon sind nur vom Meer zugänglich.
Seglerisch ist diese Reise besonders abwechslungsreich mit einigen längeren Schlägen. Das Tyrrhenische Meer kann bisweilen launisch sein und um Korsika herum werden wir bei Mistral die lokalen Windphänomene kennenlernen. Das bekannteste ist wohl die „Düse“ in der Straße von Bonifacio, die den Mistral verstärkt. Es gibt aber auch unzählige geschützte Buchten und kleine Häfen, in denen wir Schutz finden, baden, entdecken und bummeln aber auch einfach nur die Schönheit und uns selbst genießen können.
Reise:
Wir starten diese Mitsegelreise in Neapel und fahren zunächst über die beschauliche Vulkaninsel Ischia, über Ponza mit seinen weißen Klippen und bunten Fischerhäuschen zur lebendigen Hafenstadt Anzio. Die zum Einzugsbereich Roms gehörende Geburtsstadt Neros schafft eine schöne Brücke zwischen der Antike und dem modernen Italien.
Weiter geht es nach Norden über Santa Marinella Richtung Toskana. Hier oben ist der Wendepunkt des Segeltörns. Jetzt suchen wir ein Wetterfenster für die Passage nach Korsika, während wir uns hier von klarem Wasser, den pittoresken Dörfern, den Wundern der Natur sowie dem Dolce Vita des Toskanischen Archipels verführen lassen.
Die Überfahrt nach Solenzara oder Porto-Vecchio auf Korsika nimmt einen langen Segeltag in Anspruch. Nach Ankunft können wir uns aber beim Anleger und Abendessen in korsischer Kulisse wieder erholen.
Die Navigation durch die Lavezzi-Inseln erfordert Umsicht und gute Beobachtungsgabe. Doch gibt es auf dem Weg nach Bonifacio kaum etwas Schöneres zu entdecken. Die Zeit scheint hier zwischen den türkisenen Lagunen stehengeblieben zu sein.
In der Straße von Bonifacio müssen wir etwas auf den Wind aufpassen, der hier bisweilen durch die Düse weht und fahren dann durch eine der spektakulärsten Hafeneinfahrten der Welt in den Hafen Bonifacio.
Zum Abschluss fahren wir schließlich ins Maddalena-Archipel im Norden Sardiniens. Dort verbringen wir die letzten Tage zwischen kleinen Inseln, geschützten Buchten und glasklarem Wasser. Caprera, Budelli, Spargi oder Santa Maria: jede Insel hat ihren eigenen Charakter und überall warten spektakuläre Ankerplätze.
Ziel der Reise ist das quirlige Olbia, das uns mit seinen historischen Altstadtgassen und Straßencafés und sardischer Gelassenheit willkommen heißt. Ein würdiges Ende für eine so schöne und abwechslungsreiche Segelreise.














